Bestandsdatenblatt

Gelbflossenthun im Indischen Ozean

Gültig 11/2024 - 11/2027

Gelbflossenthun im Indischen Ozean

gültig 11/2024 - 11/2027

Zugehörige Fischart

Gelbflossenthun

Allgemeine Informationen


Ökoregion:Golf von Bengalen, Indonesisches Meer, Arabisches Meer, Somalischer Küstenstrom, Agulhasstrom
Fanggebiet:Westlicher Indischer Ozean FAO 51; Östlicher Indischer Ozean FAO 57
Art:Thunnus albacares

 

Wissenschaftliche Begutachtung

Indian Ocean Tuna Commission (IOTC), www.iotc.org

Methode, Frequenz

Die vollständige Begutachtung von Gelbflossenthun im Indischen Ozean erfolgt derzeit alle drei Jahre (zuletzt 2024, nächste 2027), dazwischen wird der Bestandszustand über verschiedene Indikatoren ermittelt. In die Begutachtung fließen vor allem Daten aus den verschiedenen Fischereien ein (Anlandemengen, Längenverteilung, Aufwand, Markierungsexperimente, Einheitsfänge (CPUEs)). Hierbei finden verschiedene Modelle Anwendung, deren Ergebnisse für die Klassifizierung des Bestandes kombiniert werden. Die Bestandsberechnungen sind unsicher, auch wegen unzureichender Eingangsdaten aus einigen kleinen handwerklichen und halb-industriellen Fischereien, die diesen Bestand nutzen.
Es sind vorläufige Ziel-Referenzwerte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages für die Laicherbiomasse (Bmsy) und die fischereiliche Sterblichkeit (Fmsy) definiert. Außerdem sind für beide Parameter Limit-Referenzwerte festgelegt (0,4 Bmsy, 1,4 Fmsy). Auf ihrer Basis wird die Begutachtung des Bestandes vorgenommen und die maximale nachhaltige Fangmenge (MSY) empfohlen. [651] [1199] [1498]

Wesentliche Punkte

2024: Gelbflossenthun im Indischen Ozean hat sich erholt: Laicherbiomasse und fischereiliche Sterblichkeit liegen nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY) wieder im grünen Bereich (B/Bmsy größer 1; F/Fmsy kleiner 1, siehe Grafik). 2024 wurde eine vollständige Begutachtung des Bestandes durchgeführt, die nächste ist für 2027 geplant. [651] [652] [1199] [1498]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

 innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

 angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

Die Grafik zeigt Laicherbiomasse und Fischereidruck in Bezug zum MSY-Konzept aus einem Model (reference model). Für die Klassifizierung des Bestandszustandes werden Mittelwerte aus verschiedenen Modellen gebildet.

Bestands­entwicklung

Die Fänge von Gelbflossenthun im Indischen Ozean waren von Mitte der 1950er Jahre bis in die 1980er weitestgehend stabil und schwankten zwischen 30.000 und 70.000 t (Langleinen und Kiemennetze). Die Laicherbiomasse war daher in den 1950er bis Ende der 1980er Jahre relativ hoch. Mit Beginn der Ringwadenfischerei durch europäische Schiffe stiegen die Fänge in den frühen 1980ern schnell an, 1993 wurden 400.000 t angelandet. Zeitgleich stieg auch die fischereiliche Sterblichkeit und die Laicherbiomasse nahm bis Mitte der 1990er rapide ab. Nach einigen Jahren mit stabilen Fangmengen (330.000-350.000 t) wurden 2003-2006 sehr viel höhere Fänge getätigt (2004 über 525.000 t). Zwischen 2007 und 2011 nahmen die Fänge deutlich ab, da die Langleinenfischerei im Westindik aufgrund der Gefahren durch Piraterie nach Osten verlagert oder reduziert wurde. Ringwadenfänge haben in dieser Zeit ebenfalls abgenommen, aber nicht so stark, da die Schiffe der EU und der Seychellen, durch Sicherheitspersonal an Bord geschützt, weiter operieren konnten. Danach führte ein erhöhter Fischerei-Aufwand zu erneut steigenden Fängen, sie schwanken um 400.000 t. Die Laicherbiomasse sank Ende der 2000er Jahre unter den Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy), stieg aber langsam wieder an und liegt aktuell wieder im grünen Bereich. Die fischereiliche Sterblichkeit stieg zeitgleich über Fmsy, konnte nun aber ebenfalls wieder in den grünen Bereich gesenkt werden (B/Bmsy größer 1; F/Fmsy kleiner 1). Die Grafik zeigt Laicherbiomasse und Fischereidruck in Bezug zum MSY-Konzept aus einem Model (reference model). Für die Klassifizierung des Bestandszustandes werden Mittelwerte aus verschiedenen Modellen gebildet. [651] [652] [1199] [1498]

Ausblick

Der Gelbflossenthun im Indischen Ozean hat sich erholt, der Bestand liegt wieder im grünen Bereich. Die durchschnittlichen Fänge der letzten Jahre (2021-2023) lagen im Rahmen des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), können also stabil bleiben. [1199] [1498]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Gelbflossenthun ist empfindlich gegenüber niedrigen Sauerstoffkonzentrationen und in tropischen Gewässern daher meist nicht tiefer als 250 m zu finden. Die Temperaturgrenzen für das Vorkommen liegen zwischen 18 und 31°C. [100] [229]

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung von Gelbflossenthun im Indischen Ozean erfolgt durch die Indian Ocean Tuna Commission (IOTC). Mitglieder sind Küstenstaaten und nicht-Küstenstaaten, die im Indischen Ozean Thunfisch fischen (z.B. die Europäische Union). Die Bewirtschaftung erfolgte bis 2016 nicht durch die Festsetzung von Höchstfangmengen (TACs) sondern z.B. durch Kapazitätsbeschränkungen. 2016 trat ein Wiederaufbauplan für Gelbflossenthun im IOTC-Gebiet in Kraft, der regelmäßig aktualisiert wird. Er enthält Vorgaben für die Reduktion und Beschränkung der Fangmengen, woraus die jeweils erlaubten Fang-Limits für die einzelnen Staaten berechnet werden. Die Fangmöglichkeiten für tropischen Thunfisch im IOTC-Übereinkommensbereich für EU-Schiffe (Spanien, Frankreich, Italien, Portugal) werden in EU-Recht umgesetzt (Höchstfangmengen (TACs)). Außerdem gibt es IOTC-Regularien zur Beschränkung des Einsatzes von FADs, Anzahl der Versorgungsschiffe und Rückwürfen. Auch diese Maßnahmen werden in EU-Recht umgesetzt. Darüber hinaus gibt es nicht-bindende Empfehlungen der IOTC und nationale Gesetze und Regularien der Anrainerstaaten. [651] [652] [1199] [1460] [1498] [1501]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die wissenschaftliche Begutachtung errechnet und empfiehlt die maximale Entnahme von Gelbflossenthun im Indischen Ozean im Rahmen des Konzeptes zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY). 2015 wurde eine Reduzierung der Fänge um 20 % empfohlen, Höchstfangmengen werden aber erst seit Januar 2017 festgelegt. Abhängig vom Fanggerät und von Fängen im Jahr 2014 sind prozentuale Reduzierungen vorgeschrieben (festgelegt im regelmäßig aktualisierten Erholungsplan). Einige Fischereien haben 2020 die erforderlichen Reduzierungen erfolgreich durchgeführt. Durch die Erhöhung der Fänge in anderen Fischereien wurden diese Erfolge aber aufgehoben. Der durchschnittliche Fang 2021 – 2023 lag innerhalb der aktuellen Berechnung des MSY-Niveaus. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass die Fangdaten aus einigen Flotten unsicher sind bzw. gänzlich fehlen. [651] [1199] [1498]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Gelbflossenthun ist im gesamten Indischen Ozean verbreitet und unternimmt hier weite Wanderungen. Er wird für die Begutachtung als ein Bestand betrachtet. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die Indian Ocean Tuna Commission (IOTC) als ein Bestand im gesamten Verbreitungsgebiet. [651] [652] [1199] [1498]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

GesamtfangAnlandungen 2023: 400,95; davon „Leinen“ 39,2 % (Handleinen 25,4 %, küstennahe Langleinen 9,5 %, Schleppangeln 4,3 %), Ringwaden 32,2 % (mit FAD 23,1, ohne FAD 7,5 %, andere 1,6 %), Kiemennetze 14,4 %, Langleinen 10,3 %, Handleinen und Angelleinen („Baitboat“) 3,3 %, andere 0,6 %
TACs

Es werden Fanglimits für die einzelnen Länder festgelegt. 
Höchstfangmengen für die EU-Flotte werden in EU-Recht übernommen: 2016-2020: 77,7   2021: 77,7   2022: 73,1   2023: 73,1   2024: 73,1   [651] [652] [1199] [1460] [1498]

IUU-Fischerei

Die Indian Ocean Tuna Commission führt eine Liste mit Schiffen, die Illegale, nicht gemeldete oder unregulierte Fischerei betreiben (IUU-Liste). Maßnahmen zur Unterbindung von IUU-Fischereien durch die Hafenstaaten sind seit 2011 in Kraft. IUU-Fischerei ist aber noch immer ein Problem im Indischen Ozean. [651] [652] [1199] [1498]

Struktur und Fangmethode

Gelbflossenthun im Indischen Ozean wird mit Ringwaden, Kiemennetzen, Langleinen, Handleinen und Angelleinen, Schleppangeln und anderen Fanggeräten gefischt. Der Anteil der Fänge aus der handwerklichen Fischerei ist im Indischen Ozean groß, für Gelbflossenthun waren es 2019 – 2023 im Schnitt 51 % (2020 54 %, 2023 49 %). 2023 stammten 72 % der Ringwaden-Fänge aus Fischereien mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs), bezogen auf den Gesamtfang waren es 23,1 %. Hauptfanggebiet ist der westliche Indische Ozean, vor allem um die Seychellen, die Gewässer vor Somalia und die Straße von Mosambik (Stand 2019). Hauptfangflotten waren 2019-2023: EU 16 % (Spanien 10 %, Frankreich 6 % (beide Ringwaden)), Oman 15 % (Leinen, Kiemennetze), Iran 11 % (Kiemennetze, Leinen) , Indonesien (Ringwaden, Leinen, Langleinen) 9 %, Seychellen (Ringwaden, Langleinen) 9 %, Sri Lanka (Leinen, Langleinen) 8 %, Malediven (Leinen, Hand- und Angelleinen („Baitboat“)) 8 %, Indien (u.a. Leinen, Kiemennetze) 6 %, Jemen (Leinen) 5 %, andere 13 %. Die Bezeichnung „Leinen“ beinhaltet Handleinen, Schleppangeln und küstennahe Langleinen. [1199] [1498]

Beifänge und Rückwürfe

Für die Fischerei mit Ringwaden ist ein Rückwurfverbot für Echten Bonito, Gelbflossenthun und Großaugenthun in Kraft. Schiffe, die andere Fanggeräte einsetzen, sollen Rückwürfe ebenfalls vermeiden. Ausgenommen sind nur Fische, die aufgrund von Beschädigung für den menschlichen Konsum nicht geeignet sind. In der Ringwadenfischerei sollen auch Nicht-Zielarten (z.B. andere Thunfische, Wahoos und Barrakudas) an Bord behalten werden, wenn sie für den menschlichen Konsum geeignet sind und ihr Fang nicht verboten ist. In anderen Fischereien sollen Nicht-Zielarten möglichst lebend wieder ausgesetzt werden, solange die Sicherheit der Mannschaft nicht gefährdet wird. Tote Tiere sollen angelandet werden, sofern sie für den menschlichen Konsum geeignet sind. Diese Maßnahmen sind in EU-Recht übernommen. Die Rückwurfmengen von Gelbflossenthun werden als gering eingeschätzt, obwohl für die meisten Fischereien, trotz einer Meldepflicht, keine Informationen über Rückwürfe vorliegen. Die IOTC arbeitet an der Entwicklung von regionalen Beobachter-Systemen zur besseren Erfassung von Rückwürfen.
In der Ringwadenfischerei mit FADs können zeitweise Rückwürfe vorkommen (meist kleine Tiere unter 50 cm). Mit Hilfe von Daten aus spanischen und französischen Beobachter-Programmen (2003-2007) wurden Beifänge der Hauptarten bzw. Artengruppen in der gesamten Ringwadenfischerei auf Thunfisch (verschiedene Arten) geschätzt. Insgesamt fielen etwa 35,5 t Beifang pro 1.000 t angelandetem Thunfisch an (3,6 %). Davon entfielen auf Thunfisch-Rückwurf 54 %, Haie 10 %, Schwertfisch etc. 1,5 %, Rochen 0,7 %, andere Fische 34 %. [615] [651] [652] [1199] [1498] [1501]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die verschiedenen in dieser Fischerei verwendeten Fanggeräte haben unterschiedlichen Einfluss auf andere Arten, Bodenlebensgemeinschaften werden aber nicht geschädigt, da sie den Meeresboden kaum berühren.
Im Indischen Ozean wird Gelbflossenthun u.a. mit Kiemennetzen gefangen, die zum Teil nicht-selektiv sind (Monofilament-Netze). Beifang-Raten sind nicht bekannt, neben den Zielarten können sich aber andere Fischarten, Meeressäuger, Vögel, Schildkröten und Haie verfangen.
Bei der Fischerei mit Ringwaden kann es zu Beifang von Delfinen kommen, der aber durch verschiedene Techniken reduziert werden kann. 2023 stammten 72 % der Ringwaden-Fänge aus Fischereien mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs), bezogen auf den Gesamtfang waren es 23,1 %. FADs erhöhen die Effizienz, aber auch den Beifang an Jungtieren und Nichtzielarten wie Schildkröten, Haien und anderen Meeresbewohnern, die zum Teil (z.B. Schildkröten) aber lebend zurückgesetzt werden können. Diverse Maßnahmen zur Regulierung des FAD-Einsatzes und für den Einsatz von FADs in denen sich keine Tiere verfangen können sind in Kraft. Ringwadenfischereien auf freie Thunfischschulen (ohne FADs) haben kaum Einfluss auf Nicht-Zielarten. Die Fischerei mit Handleinen/Angeln ist sehr selektiv mit wenig Beifang von nicht-Zielarten. Hier muss aber der Zustand der Köderfisch-Bestände beobachtet werden.
In der Fischerei mit Langleinen können Beifänge von Schildkröten, Haien und Seevögeln auftreten. Insbesondere durch die Form der Haken lassen sich unerwünschte Beifänge bestimmter Arten reduzieren. Verschiedene IOTC-Resolutionen beinhalten Vorgaben zur Vermeidung und Handhabung von beigefangenen Haien, Schildkröten und Seevögeln. [30] [615] [651] [652] [1199] [1255] [1460] [1498]

Biologische Besonder­heiten

Die Ringwadenfischerei mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs) fängt große Mengen kleiner Gelbflossenthune zusammen mit Echtem Bonito und jungem Großaugenthun. In der Ringwadenfischerei ohne FADs werden hingegen größere Gelbflossenthune gefangen. Jungtiere bilden gemischte Schwärme mit Echtem Bonito und jungen Großaugenthunen und sind hauptsächlich im Oberflächenwasser tropischer Gebiete zu finden. Ältere Tiere leben auch in etwas tieferen Wasserschichten. [1199] [1498]

Zusätzliche Informationen

Die sogenannten Thunfischabkommen mit Partnerländern (z.B. Mauritius und Seychellen) erlauben es Fischereifahrzeugen aus der EU, wandernde Thunfischbestände entlang der afrikanischen Küste und im Indischen Ozean zu nutzen. Deutsche Fangschiffe sind in diesen Fischereien nicht aktiv.
2018-2022 machten Echter Bonito 52 %, Gelbflossenthun 37 %, Großaugenthun 8 % und Weißer Thun 3 % der Fänge von Thunfischen im Indischen Ozean aus. [185] [1498] [1500]

Zertifizierte Fischereien

Eine Fischerei auf Gelbflossenthun im Indischen Ozean befinden sich im Bewertungsverfahren nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC). [4]. Siehe:
fisheries.msc.org/en/fisheries/agac-four-oceans-integral-purse-seine-tropical-tuna-fishery/@@view

Soziale Aspekte

Gelbflossenthun wird mit Fahrzeugen aller Größen von verschiedenen Nationen gefischt. Die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung sind daher sehr unterschiedlich, und richten sich nach den Regeln der jeweiligen Staaten. [652] [1199] [1498]

Marktdaten: Alle Thunfischarten und Boniten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2022 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 165.699 t (2021: 135.025 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 14,5 % (2021: 12,0 %) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
Atlantik 148,2 - - Anlandungen 2022 08/2019 -
01/2025
Indischer Ozean 401,0 - - Anlandungen 2023, Laicherbiomasse und fischereiliche Sterblichkeit nur relativ 11/2024 -
11/2027

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[30]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010]fao.org
[100]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO, Fisheries and Aquaculture, Search resources factsheets, Aquatic speciesfao.org
[185]Europäische KommissionEuropäische Kommission, Fischerei, Homepageeuropa.eu
[229]Froese, R. and D. Pauly. Editors.2011FishBase. World Wide Web electronic publication.
www.fishbase.org, version (06/2011).
fishbase
[615]Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)IOTC Working Party on Ecosystems and Bycatch (WPEB): Reportsiotc.org
[651]Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)Collection of Active Conservation and Management Measures for the Indian Ocean Tuna Commission.iotc.org
[652]Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)Homepage der Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)iotc.org
[1199]Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)IOTC Working Party on Tropical Tunas (WPTT): Reportsiotc.org
[1255]Pérez Roda MA (ed.), Gilman E, Huntington T, Kennelly SJ, Suuronen P, Chaloupka M, Medley P2019A third assessment of global marine fisheries discards FAO Fisheries and Aquaculture Technical Paper No. 633. Rome, FAO. 78 pp.
[1460]Europäische Union (EU)2024VERORDNUNG (EU) 2024/257 DES RATES vom 10. Januar 2024 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2024, 2025 und 2026 für bestimmte Fischbestände in Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern und zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/194europa.eu
[1498]Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)2024Report of the 26th Session of the IOTC Working Party on Tropical Tunas, IOTC–2024–WPTT26–R[E]iotc.org
[1500]Europäische Union (EU)Sustainable fisheries partnership agreements (SFPAs)europa.eu
[1501]Europäische Union (EU)2022VERORDNUNG (EU) 2022/2343 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 23. November 2022 zur Festlegung von Bewirtschaftungs-, Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen für den Zuständigkeitsbereich der Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC) und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1936/2001, (EG) Nr. 1984/2003 und (EG) Nr. 520/2007 des Rateseuropa.eu